Brandhaus NÖFSZ Tulln
- Datum: 30.11.2024
- Übungsbeginn: 06:30
- Übungsende: 11:30
- Übungsort: Brandhaus NÖFSZ
- Übungsleiter: OLM Markus Pamperl
- Übungsteilnehmer: 13 Mann
Am Samstag, 30.11.2024 machten sich 13 Kameraden bereits zeitig in der Früh in Richtung des NÖ Feuerwehr – und Sicherheitszentrums nach Tulln auf. Im Übungsdorf des NÖ Feuerwehr – und Sicherheitszentrums hatten wir von 8-10 Uhr das Brandhaus reserviert. In dem mit Gas befeuerten Brandhaus können die Feuerwehren in realitätsnahen Übungen in Echtbedingungen u.a. die Szenarien Kellerbrand, Garagenbrand, Wohnzimmerbrand oder Küchenbrand simulieren.
Nach der Einweisung und Belehrung des Verantwortlichen des Sicherheitszentrums wurden wir durch unseren Atemschutzsachbearbeiter Markus Pamperl in 4 Gruppen eingeteilt. Das Hauptaugenmerk in diesen 2 Stunden Brandhaus in diesen einsatznahen Bedingungen auf die richtige Handhabung des Strahlrohres, richtiges Ablöschen der Brandherde und das Schlauchmanagement.
Das Übungsszenario war, dass zwei Atemschutztrupps gemeinsam ins Brandhaus vorrücken und die entsprechenden Brände zu löschen. Ein Atemschutztrupp rüstete sich im HLF 3, der zweite im HLF 1 entsprechend mit Atemschutz aus und meldete sich beim entsprechenden Gruppenkommandant einsatzbereit. Der erste Atemschutztrupp bekam den Einsatzbefehl, dass im Keller eine vermisste Person vermutet wird. Hier war ein besonderes Augenmerk auf das Schlauchmanagement und die Handhabung des Strahlrohes gelegt. Nachdem der Atemschutz die vermisste Person mittels Tragetuch ins Freie gebracht hat, kam als Folgeauftrag die Bekämpfung des Brandes in der Garage.
Der zweite Atemschutztrupp erhielt den Einsatzbefehl die Brandausbreitung in der Küche (Fettbrand) und anschl. im Obergeschoß den Zimmerbrand zu bekämpfen. Nachdem der erste Atemschutztrupp die vermisste Person gerettet und den Kellerbrand erfolgreich gelöscht hatte, unterstützte dieser den zweiten Atemschutztrupp bei der Bekämpfung des Zimmerbrandes.
Nachdem auch dieser Brandherd gelöscht wurde meldeten sich die beiden Atemschutztrupps wieder bei ihren Gruppenkommandanten zurück und versorgten die Gerätschaften.
Nachdem auch die beiden anderen Trupps das Übungszenario erfolgreich durchgeführt hatten – hier kam erschwerend dazu, dass die Wendeltreppe beim Rückzug in Flammen stand und diese gelöscht werden musste – wurden die Gerätschaften in den Fahrzeugen verstaut und wir machten uns wieder auf den Weg nach Hause. Im Feuerwehrhaus wurde noch eine Nachbesprechung und Erfahrungen im Brandhaus (Hitze, Sichtbehinderung,..) usw. besprochen um im Ernstfall gerüstet zu sein.